Das im Sozialbereich tätige Unternehmen Convalere lud am Donnerstag die Medien nach Pratteln ein. Dort betreibt die Firma seit Anfang Jahr die «Regionale Integrationsstelle» Pratteln (RISP). In den renovierten, hellen Büros werden seit Kurzem Programme für Bedürftige angeboten. Diese sammeln Kleinabfall und leisten so einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen das allgegenwärtige Littering.

Die Programme des RISP würden Bedürftigen eine sinnvolle Beschäftigung, aber auch vielversprechende Zukunftsaussichten bieten, sagte Geschäftsführerin Franziska Knol am Medientermin. So werden die Teilnehmer unter anderem beim Schreiben von Bewerbungen unterstützt.

Auch für Flüchtlinge

Die Türen der Integrationsstelle sind seit dem 6. Januar offen. Das Angebot richtet sich an Ausländer, auch anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen dürfen sich anmelden.

Convalere wurde im Mai 2013 gegründet. Der Name ist lateinisch und bedeutet erholen, gedeihen, Kraft gewinnen. Das Team besteht aus vier Personen: Franziska Knol (Geschäftsleitung), Tobias Knol (Verwaltung), Floriana Forlin (Bereichsleitung), Heinz Frey (Projektleitung).

Iso-Zertifizierung angestrebt

Schon in drei Wochen, also nur etwa zwei Monate nach der Neueröffnung, strebt die Firma für das RISP eine Iso-Zertifizierung an. «Wir sind fast ehrgeiziger, als es für uns umsetzbar ist», sagte Geschäftsführerin Knol.

Für sie stehe Qualität und Stabilität an erster Stelle: «Wir wollen nicht 300 Teilnehmer bei den Programmen. Lieber haben wir 30 und können dafür saubere und gute Arbeit leisten. Wir weisen auch Aufträge zurück, wenn es uns zu viel wird.»